Schweigepfichtentbindung bei Berufsunfähigkeit

Ihr Anwalt für Versicherungsrecht in Saarbruecken SaarlandSoll eine Schweigepflichtentbindung im Zusammenhang mit Berufsunfähigkeit für den Einzelfall oder generell erteilt werden?

Werden Leistungen wegen Berufsunfähigkeit beim Versicherer beantragt, muss immer auch eine Schweigepflichtentbindungserklärung unterzeichnet werden, damit die Versicherungsgesellschaft die notwendigen Informationen über Ihren Gesundheitszustand in Erfahrung bringen kann.

Existiert eine gesetzliche Regelung?

Seit einigen Jahren sind die Voraussetzungen, unter denen eine Versicherungsgesellschaft Ihre personenbezogenen Gesundheitsdaten erfragen darf, in engen Grenzen geregelt. Zulässig ist derartiges nur, wenn es darum geht, im Vorfeld des Vertragsschlusses zu beurteilen, welches Risiko der Versicherer eingeht oder, wenn es zum Versicherungsfall gekommen ist, zur Ermittlung, inwieweit der Versicherer verpflichtet ist, Leistungen zu erbringen. In jedem Fall müssen Sie Ihre Einwilligung erteilen. Diese können Sie widerrufen. Auf all dies müssen Sie vom Versicherer hingewiesen werden.

Zwei Möglichkeiten zur Auswahl:

Die Versicherer schlagen Ihnen entweder vor, dass Sie eine generelle/allgemeine Schweigepflichtentbindungserklärung unterzeichnen können. Der Versicherer holt dann die für ihn wichtig erscheinenden Informationen bei Ihrer Krankenkasse/Krankenversicherung und den behandelnden Ärzten ein.

Alternativ wird Ihnen angeboten, in jedem Einzelfall zu entscheiden, ob Sie mit einer bestimmten Auskunft bei Ihrem Arzt/der Krankenkasse/der Krankenversicherung einverstanden sind, so wie dies gesetzlich vorgesehen ist. Weitere Alternative: Sie können selbst die erforderlichen Arztberichte einholen und an den Versicherer übermitteln. Sie werden in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass dies zu Verzögerungen bei der Bearbeitung Ihres Antrages führen kann.

Was ist die richtige Entscheidung?

Aus unserer langjährigen Erfahrung wissen wir, dass viele Fragebögen der Versicherer, die an Ihren Arzt gerichtet werden, fehlerhaft sind beziehungsweise irreführende Angaben enthalten. Werden diese Ungereimtheiten nicht im Vorfeld aufgeklärt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Arzt Fragen falsch beantwortet. Wenn Sie eine generelle Schweigepflichtentbindungserklärung unterzeichnen, übermittelt der Arzt den Fragebogen ausgefüllt unmittelbar an Ihre Versicherung, ohne dass Sie erfahren, was der Arzt im Fragebogen eingetragen hat. Das damit verbundene Risiko tragen Sie als Versicherungsnehmer. Sie verschenken dadurch möglicherweise Geld, welches Sie gerade nach Eintritt von Berufsunfähigkeit zwingend benötigen.

Weichen frühzeitig richtig stellen!

Ob Sie eine Schweigepflichtentbindungserklärung für den Einzelfall oder generell unterschreiben sollten und worauf Sie in diesem Zusammenhang achten müssen, erläutert Ihnen unser Fachanwalt für Versicherungsrecht, Herr Rechtsanwalt Georg Sauber. Er hat sich auf die Fragen rund um das Berufsunfähigkeitsrecht spezialisiert und unterstützt Sie mit seiner langjährigen Erfahrung bereits frühzeitig im Zusammenhang mit der Antragstellung auf Leistungen wegen Berufsunfähigkeit. Viele Versicherungsnehmer überschätzen sich in diesem Zusammenhang, weil Sie die Hintergründe und Zusammenhänge nicht kennen und verstehen. Deswegen raten wir in diesem Zusammenhang bereits Rechtsrat im Zusammenhang mit der Antragstellung einzuholen. Hier investiertes Geld ist gutes Geld.

Rufen Sie an: 0681 95047-0

Sollten Sie aufgrund Ihrer Erkrankung/eines Unfalles nicht in der Lage sein, uns in unserer Kanzlei in Saarbrücken aufzusuchen, ist Herr Rechtsanwalt Georg Sauber auch gerne bereit, Sie zu Hause/im Krankenhaus aufzusuchen und zu beraten.